Anekdote zum Schellenbaum

oder: Aus der Vereinschronik geplaudert


Wie schon an anderer Stelle erwähnt, hat unser leider schon am 8. November 1978 verstorbener Vereinschronist Hans Böhm sen. die ersten beiden Bände unserer Chronik mit großer Sorgfalt und mit viel Liebe und Einfühlungsvermögen geschrieben. Dass bei diesen Aufzeichnungen auch der ihm eigene Humor nicht zu kurz kam, wollen wir mit dem vom Böhm verfassten „G´schichtle” über die Anschaffung unseres Schellenbaums beweisen.


Über die Anschaffung unseres Schellenbaums.

“Original-Text von Hans Böhm” siehe Vereinschronik Seite 4

Wir schreiben den 18.10.1971:

Zur heutigen Registerprobe erschienen auch der Vorstand und der Kassier, wahrscheinlich um den Kirchweihmontag zu feiern. Anschließend an die Probe war im Wirtschaftslokal Fortsetzung und es wurde der Beschluss gefasst den Römer (Geschenk von Brackenheim) innen anzusehen und zu diesem Zweck wurde er mit dem besten Rebensaft gefüllt. Als dies öfter wiederholt wurde, kam auch die Weinlaune mit allerhand Ideen. Dirigent Schwandt machte den Vorschlag, mit freiwilligen Spenden einen Schellenbaum zu kaufen. Vorstand Drittenthaler und Kassier Herrmann gaben gleich eine kräftige Spritze, um die Sache in Schwung zu bringen. Bei Nacht und Nebel wurde der Vereinslieferant Lederle aus Günzburg aus dem Bett geholt und alles perfekt gemacht.

An dieser Stelle möchten wir den Auszug aus unserer Chronik abbrechen und nur so viel verraten, dass die Spenden für den Kauf des Schellenbaums gut ausreichten.

Und noch etwas – auch heute noch, 40 Jahre später, wäre der Musikverein Burlafingen dankbar über Spenden, die zur Neuanschaffung von Musikinstrumenten und vielem mehr verwendet werden könnten – aber das gehört eigentlich schon nicht mehr zu unserer kleinen Anekdote über den Schellenbaum.

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